Wir planen - die sonne baut für Sie!

Ingenieurbiologie schafft solar betriebene Bauwerke

Der "Baustoff Pflanze" wächst mit Sonnenenergie. Pflanzen und können Schäden, etwa durch Steinschlag oder Geschiebe bei Hochwasser, selbst "reparieren".

 

Wir haben über 35 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Ingenieurbiologie.

 

Ingenieurbiologie versteht sich als  biologisch ausgerichtete Ingenieurbautechnik, mit deren Hilfe Küsten und Dünen, Ufer von Flüssen, Bächen und Seen oder Böschungen und Hänge gegen Erosion gesichert und erhalten werden.

 

Weiter werden mit der Ingenieurbiologie standortsgerechte Pflanzengemeinschaften auf schwierigen Standorten wie Deponien, Bergbau-Schutthalden oder Altlastenflächen etabliert.

 

Als Baustoffe werden in erster Linie Pflanzen und Pflanzenteile verwendet, wobei diese vielfach mit totem Holz oder landschaftstypischen Steinen zum fertigen Bauwerk kombiniert werden.

 

Ein wesentlicher Vorteil dieser auch als „Lebendbau“ bezeichneten Technik liegt darin, dass die Bauwerke sich im Laufe ihrer Entwicklung über die intensive Durchwurzelung eng mit Boden und Gestein verzahnen.

 

Im naturnahen Wasserbau werden Bauweisen eingesetzt, bei denen Pflanzentriebe (v. a. von Strauchweiden-Arten) eine spezielle hydraulische Schutzwirkung gegen Erosion entwickeln.

 

Bei richtiger Wahl der Bauweise und sachgerechter Pflege sind Lebendbauten herkömmlichen Sicherungstechniken aus unbelebten Baustoffen oftmals überlegen. 

 

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Lebendbauweisen sind nicht neu. Die Sumerer haben bereits vo 5000 Jahren schilfartige Pflanzen (Arundo donax ? ) zu Faschinen gebunden und damit im an Steinen armen Mesopotamien Flußufer gesichert. Die Schilfrohre kamen als Geflechte auch zur Sicherung von Böschungen in Einsatz.

 

In uralten chinesischen Lehrbüchern für den Wasserbau wird der sagenhafte "lebende Boden" beschrieben, bei dem es sich um Rasenziegel handelt, mit denen Dämme und Kanalufer gebaut wurden.

 

 

 

Bekannt ist, daß zum Schutz der Ufer des Gelben Flußes vor 1.000 Jahren mächtige Rollfaschinen eingebaut worden sind, die 20 oder auch 30 Meter lang sein konnten und bis zu 3 Meter Durchmesser haben konnten.  Bei der Herstellung der Rollfaschinen wurden Lagen aus Gras, Reet und Holz zusammengebunden, mit Steinen und Erde bedeckt und mit mächtigen Tauen und Pfählen am Ufer fixiert. Mit der Zeit wurden verschiedene Varianten entwickelt und mit seltsamen Namen benannt wie Mühlsteinfaschine, Fischschuppenfaschine, Mondzahnfaschine, Ohrenfaschine oder Phönixschwanzfaschine.

 

Bei der Phönixschwanzfaschine wurden beblätterte Weidenruten vom Deich aus in die Strömung gehängt, um die Fließgeschwindigkeit zu verringern. Damit wurde die Ablagerung von Geschiebe gefördert.

 

Zum Bau der Faschinen haben sich in China neben Weiden und anderen Gehölzen bewurzelte Stengel der Gaolianghirse (Sorghum nervosum) bewährt.

 

In Europa hat Lebendbau seinen Ursprung in alten handwerklichen Techniken, die in den letzten Jahrzehnten durch systematische wissenschaftliche Forschung weiterentwickelt und auf ihre Wirksamkeit überprüft wurden.

 

Je nach Problem und Landschaftsraum werden laufend neue Bauweisen erprobt.

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Auf allen Gebieten der Ingenieurbiologie hat unser Büro in den vergangenen Jahrzehnten Erfahrungen sammeln können: 

 

  • Naturnaher Wasserbau
  • Böschungssicherung
  • Rekultivierung v. a. von Deponien, Steinbrüchen, Kiesgruben
  • Rekultivierungen im Bergbau

  

Wir bieten die kompletten Leistungen wie Vor- und Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauleitung an.

 

 

 

 

 

 

Objektbeispiele